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Ortsteile > Bösenbrunn
Wissenswertes aus dem Leben der Gemeinde
Jagd
1823 steht ausschließlich dem hießigen Rittergut die Hohe, Mittlere und Niedere Jagd zu.
1845 ist erstmals eine bäuerliche Jagdgemeinde zu Bösenbrunn erwähnt.
1927 scheidet das Rittergut aus der bäuerlichen Jagdgenossenschaft aus.
1945 war die Volkspolizei und die GST Träger der Jagdgesellschaft.
1961 wurde die Jagdgesellschaft "Peter Göring" gegründet.
1985 Gründung der Bläsergruppe. Ihr erster Auftritt war 1986 zur 751 Jahrfeier in Magwitz.
Gendarmerieposten
Zuständige Gendarmeriebezirke waren:
1825 Lauterbach
1930 Oelsnitz-Raschau
1942 wurde in Schönbrunn ein Gendarmerieposten für Schönbrunn, Bösenbrunn, Planschwitz, Magwitz und Taltitz eingerichtet.
Verschiedenes
Eine kurze Erläuterung zum Thema Bierausfall, was in Bösenbrunn des öfteren vorkam;
1537 Wegen des Verkaufes von Bier kam es zwischen der Ritterschaft und den brauberechtigten Bürgern der Stadt wiederholt zu Streitigkeiten. So erließ Herzog Friedrich von Sachsen ein Gesetz, welches festlegte, dass im Umkreis von einer Meile (Ausgangspunkt Oelsnitz) gelegene Ortschaften nur Oelsnitzer Bier ausschenken durften.
Damit die Gastwirte kein Fremdbier ausschenkten unternahmen die Bürger von Zeit zu Zeit "Bierausfälle" d.h. sie kontrollierten, ob bei den Wirten fremdes Bier zum Auschank kam. War dies der Fall, so ließ man das Bier weglaufen, zerschlug die Fässer und belegte den Wirt mit empfindlichen Geldstrafen.
1834 gab es mehrere Bierausfälle , der letzte erfolgte 1836
1853 Zur Aufbesserung der Gemeindekasse werde Gemeindegrundstücke zur Verpachtung öffentlich versteigert.
1862 wurde das "Häusle- und Opfergeld" nicht mehr vom Ortspfarrer, sondern jährlich von den Gemeinderäten besorgt.
1866 Einführung der Hundesteuer
1876 Ein Buch mit Spottversen erschien von Dr. Hermann Dunger. Beispiel Nr. 1262 "Und in Biesenbrunn / do senn de Leit noch dumm / wenn se Kaffe kochen / do is der Topf zerbrochen". Dieser Vers stammt aus Untertriebelbach.
1882 wegen zurückgebliebener Arbeit wird die diesjährige Kirmes 8 Tage später und zwar am 29 Oktober abgehalten.
1893 befand sich im Haus des Gemeindeältesten Johann Höfer die Krankenstube. Er erhielt dafür 48 Mark Miete pro Jahr.
1895 wurde diese ins Haus von Johann Moll verlegt. Er bekam 21 Mark Miete.
1898 Wer mit Gemeindeabgaben im Rückstand ist, wird von den Gast, Schank und Tanzlokalen verwiesen.
1903 Einführung der Biersteuer
1945 Durch den SMAD-Befehl Nr. 2 wurde im Mai die Zulassung freier Gewerkschafren genehmigt.
1985 Verbesserung der Versorgungssituation für Kulm. Wöchentlich Dienstag kommt der Landhandel.