Hauptmenü
Ortsteile > Schönbrunn
Aus der Geschichte des Postwesens
1877 wurde ein Herr Dölling, Landbriefträger des Kaiserlichen Postamtes Oelsnitz, in Urkunden der Gemeinde erwähnt.
Am 3. November 1906 wurde der Landbestellbezirk Lauterbach für Schönbrunner Postangelegenheiten zuständig. Damit wird der historische „Briefträger-steig" Lauterbach—Schönbrunn „geweiht", der noch heute im Gespräch der Schönbrunner ist.
1923 erhält der Landort Schönbrunn eine Posthilfsstelle im Gasthof und am 1. April 1935 wurde dort eine Poststelle eröffnet, die der Gastwirt Alfred Sünderhauf betrieb.
Im Frühjahr 1927 führte die Oberpostdirektion Chemnitz auf der Strecke Oelsnitz—Schönbrunn—Bobenneukirchen eine Probefahrt zur Eröffnung einer Kraftpostlinie durch. Diese wurde am 14. April 1928 das erste Mal befahren, ein Fortschritt für die zirka 80 Fabrikarbeiter aus Schönbrunn, die in Oelsnitz beschäftigt werden.
Eine Verkehrszählung ergab 1928 innerhalb von 24 Stunden auf dieser Strecke folgende Ergebnisse: 86 Zugtiere, 108 Fahrzeuge.
1938 erhalten das Gemeindeamt und die Schule einen telefonischen Hauptanschluß.
Ende der vierziger fahre bis Anfang der fünfziger fahre stellte Frau Kindler die Post zu.
1954 wurde die Landkraftpostlinie III des Hauptpostamtes eingerichtet.
Bis 1957 war Gertrud Schrödel Zustellerin, die Postannahmestelle war ein Raum im Gasthaus.
Von 1957 bis 1962 betrieb Else Lang die Poststelle, zuerst als Zustellerin, ab 1959 als Leiterin. Der Postraum befand sich in der Wohnung der Familie Lang. Seit 1958 war die Poststelle im Gemeindeamt untergebracht.
Über 23 Jahre leitete Thea Schwabe die Poststelle. Während dieser Zeit wurden ein Telefonhäuschen und Paketabholkästen eingerichtet sowie ein Dienstfahrrad angeschafft.
In den Jahren von 1985 bis 1987 war Thea Kraubmann Leiterin und von 1988 bis zum 28. Februar 1993 Roswitha Löffler.
Die Schönbrunner Poststelle wurde am 1. März 1993 nach fast sechzigjährigem Bestehen aufgelöst und dem Hauptpostamt Oelsnitz zugeteilt.